V20 Cross kaufen: E-Bike im Cross-Look mit schmalen 17-Zoll-Reifen und 70 km Reichweite
Der V20 Cross sieht aus wie eine Crossmaschine, fährt aber als Pedelec. Hoher Rahmen, grobes Profil, dazu Reifen von rund 7 Zentimetern Breite. Das ist deutlich schmaler als bei einem klassischen Fatbike, und genau das merkst du beim Antritt: weniger Rollwiderstand, schnelleres Tempo, mehr Wendigkeit im Verkehr. Ein Geländespezialist für tiefen Sand ist er dadurch nicht. Wer täglich auf Asphalt und Radweg unterwegs ist und trotzdem die Cross-Optik will, ist hier richtig.
Motor, Akku und Reichweite
Der Motor leistet 250 W Nenndauerleistung und erreicht in der Spitze 500 W. Die Unterstützung hilft dir bis 25 km/h und endet, sobald du aufhörst zu treten. Eine Schiebehilfe bis 6 km/h ist an Bord, damit du das Rad neben dir herschieben kannst. Der Akku hat 48 V und 18 Ah, lässt sich aus dem Rahmen nehmen und braucht rund 6 Stunden bis voll. Angegeben sind 70 km Reichweite. Wind, Gewicht und Unterstützungsstufe verschieben diesen Wert in beide Richtungen.
17-Zoll-Reifen und Rahmen
Die Reifen messen 17 Zoll und sind etwa 70 Millimeter breit. Ein echtes Fatbike fährt mit rund 10 Zentimetern, du merkst das vor allem beim Anfahren und beim Halten des Tempos. Auf festem Untergrund läuft der V20 Cross dadurch leichter. In losem Sand oder tiefem Matsch fehlt dir dagegen die Auflagefläche der breiten Modelle. Der hohe Rahmen passt zur Cross-Optik, verlangt aber, dass du beim Aufsteigen das Bein über den Sattel hebst.
Bremsen und Federung
Vorn und hinten sitzen hydraulische Scheibenbremsen. Bei 44,7 Kilogramm Eigengewicht plus Fahrer ist das die passende Wahl, denn hydraulische Bremsen brauchen weniger Handkraft und lassen sich feiner dosieren als mechanische. Gefedert wird ebenfalls vorn und hinten. Bordsteine, Kopfsteinpflaster und schlechter Asphalt kommen dadurch gedämpfter bei dir an. Das Gewicht bleibt trotzdem ein Thema: Tragen, Treppen und enges Rangieren im Flur sind mit diesem Rad anstrengend.
Schaltung, Display und Ausstattung
Geschaltet wird über eine Shimano-Schaltung mit 7 Gängen. Damit trittst du am Anstieg leichter an und drehst bei Tempo nicht leer mit. Beleuchtung ist vorn und hinten verbaut. Der Akku ist entnehmbar, du kannst ihn also drinnen laden, während das Rad im Schuppen steht. Das Rad misst 173 cm in der Länge, 68 cm in der Breite und 113 cm in der Höhe, das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 150 kg. Zu Display und Bedienung findest du die Angaben auf dieser Produktseite.
Ist der V20 Cross in Deutschland straßenzugelassen?
Entscheidend ist die Nenndauerleistung, und die liegt bei 250 W. Zusammen mit der Unterstützung bis 25 km/h und dem fehlenden Gasgriff erfüllt der V20 Cross die deutsche Pedelec-Definition und gilt rechtlich als Fahrrad: kein Führerschein, kein Versicherungskennzeichen, keine Helmpflicht. Die Schiebehilfe bis 6 km/h ist dabei zulässig. Ein gesetzliches Mindestalter gibt es nicht, ADAC und Polizei empfehlen 14 Jahre. Für den öffentlichen Straßenverkehr brauchst du eine StVZO-konforme Beleuchtung. Die Spitzenleistung von 500 W ändert an der Einstufung nichts, solange die Nenndauerleistung bei 250 W bleibt.
Für wen passt der V20 Cross?
Passend, wenn du kurze bis mittlere Strecken fährst, die Cross-Optik magst und vor allem auf Asphalt und Radwegen unterwegs bist. Auch als Zweitrad für den Arbeitsweg funktioniert er, solange du einen festen Abstellplatz hast. Weniger passend, wenn du regelmäßig durch losen Sand oder tiefen Waldboden willst, dann greifst du besser zu einem echten Fatbike mit 10 Zentimeter breiten Reifen. Und wer sein Rad öfter tragen muss, sollte sich die 44,7 Kilogramm vorher gut überlegen.