Wie viel wiegt ein Elektrofahrrad?

Die meisten Elektrofahrräder wiegen einschließlich Akku zwischen 25 und 30 Kilogramm. Das ergab 2025 eine Bestandsaufnahme des Forschungsbüros Goudappel für das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft. Ein normales Fahrrad wiegt laut ANWB etwa 15 bis 18 Kilogramm. Der Unterschied entsteht durch zusätzliche Komponenten wie Akku und Motor.

Im Folgenden liest du, warum dir immer andere Durchschnittswerte begegnen, wo das zusätzliche Gewicht steckt, wie viel ein Faltrad, Fatbike oder Lastenrad wiegt und worauf es beim Fahrradträger ankommt. Unten findest du E-Bikes mit dem vom Hersteller angegebenen Gewicht.

Warum liest man überall einen anderen Durchschnittswert?

Selbst die ANWB nennt nicht überall dieselbe Zahl. Auf der Seite zur Tragfähigkeit von E-Bikes ist von durchschnittlich etwa 25 Kilogramm die Rede. Auf der Seite zur Montage eines Fahrradträgers liegt der Durchschnitt bei 23 bis 28 Kilogramm, mit dem Hinweis, dass 30 Kilogramm inzwischen keine Ausnahme mehr sind. In den häufig gestellten Fragen zu Fahrradträgern wiegen die meisten E-Bikes zwischen 25 und 30 Kilogramm. Ein Bericht des Forschungsbüros DTV für dasselbe Ministerium kam im November 2024 ebenfalls auf 25 bis 30 Kilogramm für die meisten Elektrofahrräder.

Laut ANWB werden E-Bikes schwerer, unter anderem weil die Akkus größer und schwerer werden. Befindet sich der Akku im Unterrohr, muss der Rahmen stabiler und damit schwerer sein.

Wo steckt das zusätzliche Gewicht?

Im Akku, im Motor und in einem stabileren Rahmen. Ein Akku wiegt schnell 3 Kilogramm, schreibt die ANWB; Bosch gibt für seine eigenen Akkus 2,5 bis 3,5 Kilogramm an. Achte beim Vergleichen daher darauf, ob ein Gewicht mit oder ohne Akku angegeben wird. Goudappel rechnete den Akku mit ein. Die ANWB gab bei einer Auswahl elektrischer Falträder aus dem Jahr 2021 dagegen das Gewicht ohne Akku an.

Auch der Motor trägt zum Gewicht bei. Ein E-Bike mit Mittelmotor ist laut ANWB in der Regel schwerer als eines mit Vorder- oder Hinterradmotor. Bei einem Mittelmotor ist das Gewicht jedoch gleichmäßig verteilt, sodass das Fahrrad beim Anheben nicht nach vorn oder hinten kippt. Bei einem Motor im Vorderrad lässt sich die Vorderseite schwerer anheben, und bei einem Hinterradmotor sitzt das Gewicht hinten, wodurch sich das Fahrrad schwerer versetzen lässt.

Wie viel wiegt ein Faltrad, Fatbike oder Lastenrad?

Je nach Typ gibt es deutliche Unterschiede:

  • Urban E-Bike, ein schlankes Stadtrad: Viele dieser Fahrräder wiegen laut der deutschen Stiftung Warentest weniger als 20 Kilogramm. Im Test von 2026 wogen alle zehn Modelle weniger als 24 Kilogramm.
  • Elektrisches Faltrad: Laut ANWB wiegt es schnell mehr als 20 Kilogramm. Bei fünf Modellen mit Mittelmotor gab die ANWB 2021 21,5 bis 26,5 Kilogramm an, jeweils ohne Akku.
  • Fatbike: Die meisten beliebten Modelle wiegen laut dem DTV-Bericht etwa 35 Kilogramm.
  • Elektrisches Lastenrad: In einem Test der deutschen ADAC aus dem Jahr 2022 wogen drei Modelle leer 36, 50,9 und 54,3 Kilogramm.

Wie viel Gewicht darf auf ein E-Bike?

Achte auf das maximal zulässige Gesamtgewicht. Laut ANWB ist das die Summe aus Fahrer, Gepäck und Fahrrad und beträgt durchschnittlich etwa 130 Kilogramm. Es können auch 100 Kilogramm sein, bei manchen Fahrrädern sogar 200 Kilogramm. Das Rechenbeispiel der ANWB: Ein E-Bike mit 25 Kilogramm, ein Fahrer mit 90 Kilogramm und 15 Kilogramm Gepäck ergeben zusammen 130 Kilogramm.

Eine geringfügige Überschreitung stellt laut ANWB nicht sofort ein großes Risiko dar, allerdings verlängert sich dein Bremsweg. Bei dauerhafter Überlastung können Teile wie die Sattelstütze oder das Pedal brechen. Achte auch auf den Gepäckträger: Dieser darf bei E-Bikes häufig 25 Kilogramm tragen. Das zulässige Maximum steht auf dem Gepäckträger selbst.

Können zwei E-Bikes auf einen Fahrradträger?

Ja, sofern dein Auto und dein Träger das Gewicht tragen können. Die Fahrräder und der Träger zusammen dürfen nicht schwerer sein als die maximale Stützlast deines Autos, erklärt die ANWB. Diese liegt bei den meisten Pkw zwischen 50 und 75 Kilogramm. Ein Beispiel der ANWB: Wiegt der Träger 20 Kilogramm und beträgt die Stützlast 70 Kilogramm, dürfen die Fahrräder zusammen 50 Kilogramm wiegen. Bei einer begrenzten Stützlast stößt du mit zwei E-Bikes und einem Träger daher schnell an die Grenze.

Auch der Träger selbst hat ein Maximum: Für zwei E-Bikes benötigst du laut ANWB eine Tragfähigkeit von 50 bis 60 Kilogramm. Nimm die Akkus heraus und lege sie in den Kofferraum; bei zwei E-Bikes sparst du dadurch schnell 6 Kilogramm. Hebe die Fahrräder möglichst zu zweit auf den Träger.

Welke e-bike past bij jou?

Vergleiche die Modelle unten. Aktuelle Infos findest du auf der jeweiligen Produktseite.

JOBOBIKE Ace Pro: 24 kilo en vouwbaar

JOBOBIKE geeft 24 kilo op voor deze vouwbare e-bike op 20 inch wielen, met banden van 2,125 inch. De accu heeft 540 wattuur en de achterwielnaafmotor 250 watt met 45 Nm. Hij remt met hydraulische Tektro-schijfremmen. Let op het draaggewicht: maximaal 120 kilo.

ENGWE O20 Boost: 26,5 kilo en vouwbaar

ENGWE geeft 26,5 kilo op. Gevouwen meet hij 88 x 52,5 x 85 centimeter. De accu heeft 720 wattuur, de naafmotor 250 watt met 75 Nm, en er zitten hydraulische schijfremmen op. Er mag maximaal 150 kilo op. Ook opgevouwen til je nog 26,5 kilo.

ENGWE P275 SE: rond 24 kilo op 27,5 inch

ENGWE noemt 24,4 kilo, dus rond 24 kilo, voor deze e-bike met banden van 27,5 x 1,95 inch. Hij heeft een motor van 250 watt en hydraulische schijfremmen met schijven van 160 millimeter. Het maximaal toegestaan totaalgewicht is volgens ENGWE 120 kilo.

JOBOBIKE Astra: rond 30 kilo met middenmotor

JOBOBIKE noemt 29,5 kilo. Daarvoor krijg je een middenmotor van 250 watt met 45 Nm en een koppelsensor, een accu van 540 wattuur en hydraulische GEMMA-schijfremmen. Er mag maximaal 120 kilo op. Moet je hem vaak een trap op tillen, dan is rond 30 kilo wel veel.

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