Ein Fatbike erkennst du an den extrabreiten Reifen. Wo ein normales Fahrrad ein paar Zentimeter Reifenbreite hat, rollt ein Fatbike auf 3,8 bis 5 Zoll, also etwa 10 bis 13 cm. Diese dicken Reifen mit niedrigem Druck geben viel Grip und ein stabiles, weiches Fahrgefühl, auch auf Untergrund, in dem ein schmaler Reifen einsinkt.
Bei uns fahren die meisten so ein Rad einfach durch die Stadt, zur Arbeit oder Schule. Willst du direkt sehen, welche Modelle es gibt, schau in unsere Fatbike-Kollektion. Unten liest du, woran du ein Fatbike erkennst, worauf du achtest und ob es legal ist.
Woran erkennst du ein Fatbike?
Die breiten Reifen sind das deutlichste Merkmal, wobei 20 Zoll am gängigsten ist. Sie laufen mit niedrigem Druck, oft um die 0,5 bar, wodurch die Auflagefläche groß ist. Das gibt Grip und schluckt Stöße, ohne dass du eine teure Federung brauchst. Der Rahmen ist kräftiger gebaut als bei einem normalen Cityrad, denn er muss die breiten Reifen und das Mehrgewicht tragen.
Durch die große Auflagefläche verteilst du dein Gewicht auf mehr Fläche und sinkst weniger ein. Auf Sand, Schnee und Matsch merkst du das am meisten: wo ein normales Fahrrad stecken bleibt, rollst du weiter. Für die meisten zählt in der Praxis vor allem der Komfort und der Grip im Alltag, weniger die Berge oder der Strand. Ein Fatbike ist meist auch ein E-Bike, mit Tretunterstützung, die das Mehrgewicht auffängt.
Der Unterschied zum normalen E-Bike oder Mountainbike sind die Reifen: viel breiter, mehr Grip und Komfort, aber auch mehr Gewicht und Rollwiderstand. Auf glattem Asphalt trittst du dadurch schwerer und der Akku leert sich schneller. Suchst du etwas Schmaleres und Sportlicheres, sind die Skinnybikes eine Option. Bist du etwas schwerer und willst vor allem Komfort, lies unsere Erklärung zum Fatbike für übergewichtige Fahrer.
Ist ein Fatbike legal und wie schnell fährt es?
Ist das Fatbike ein normales E-Bike, mit einem 250-Watt-Motor und Tretunterstützung bis 25 km/h, gilt es als Fahrrad. Du brauchst keinen Führerschein, kein Kennzeichen und keine Versicherung, und es gibt auch keine Helmpflicht. Du fährst es wie jedes andere Fahrrad, ganz normal auf dem Radweg.
Anders wird es, wenn ein Modell schneller fährt oder einen echten Gasgriff hat. Ein Gasgriff ist nur als Anfahrhilfe bis 6 km/h erlaubt. Beschleunigt er ohne Treten darüber hinaus, oder unterstützt der Motor über 25 km/h, gilt es nicht mehr als Fahrrad, und dann kommen Kennzeichen, Versicherung und teils ein Führerschein ins Spiel. Achte beim Kauf darauf, denn das ist je nach Modell unterschiedlich.
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