Was ist das beste fatbike?

Das eine beste fatbike für alle gibt es nicht. Welches am besten zu dir passt, hängt von deiner Körpergröße, deinen Fahrten und dem Abstellort ab. Vergleiche deshalb, wie du darauf sitzt, die Akkukapazität in Wattstunden, das Gewicht, die Bremsen und die Reifen. Und prüfe die Regeln: Tretunterstützung bis 25 km/h und eine Nennleistung von maximal 250 Watt.

Im Folgenden erfährst du zu jedem Punkt, worauf du achten solltest, mit Beispielen aus unseren fatbikes. Die Angaben zu den einzelnen Modellen stammen direkt vom Hersteller. Unten findest du die Modelle zum Vergleichen.

Passt das fatbike zu dir?

Beginne damit, wie du darauf sitzt. Laut einem Bericht von DTV für das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft haben beliebte fatbikes typischerweise 20-Zoll-Räder, einen langen Sattel, der meist nicht höhenverstellbar ist, und eine niedrigere Sitzposition als ein gewöhnliches E-Bike. Wenn du groß oder eher klein bist, achte genau darauf, für welche Körpergröße der Hersteller das Modell empfiehlt.

Es gibt auch fatbikes mit 26-Zoll-Rädern, etwa das JOBOBIKE Robin ST mit tiefem Einstieg und das ENGWE E26 mit hohem Einstieg. Ein tiefer Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen - praktisch an jeder Ampel. Das OUXI GT-20 und das S20 Pro haben 20-Zoll-Räder.

Wie viele Wattstunden hat der Akku?

Achte auf die Wattstunden (Wh), denn sie geben an, wie viel Energie der Akku enthält. Du berechnest sie als Volt mal Amperestunden. Das JOBOBIKE Robin Pro hat 48 Volt und 20 Amperestunden, also 960 Wattstunden, und das ENGWE E26 hat 48 Volt und 16 Amperestunden, also 768 Wattstunden.

Wie weit du damit kommst, hängt laut Milieu Centraal von den Wattstunden und davon ab, wie kräftig du mittretst. Gegenwind, Steigungen und Kälte entleeren den Akku schneller. Achte auch auf die Qualität: Schlechte Akkuzellen führen laut ANWB zu einer höheren Brandgefahr und einer geringeren Reichweite.

Wie schwer ist es, und wie viel darfst du wiegen?

Die meisten beliebten fatbikes wiegen laut DTV etwa 35 Kilo, die meisten anderen E-Bikes 25 bis 30 Kilo. Es gibt laut dem Forschungsbüro Goudappel auch fatbikes mit einem Gewicht von etwa 25 Kilo. Das JOBOBIKE Robin Pro und das Robin ST wiegen laut JOBOBIKE 34,6 Kilo, das ENGWE E26 mit hohem Einstieg 34,5 Kilo.

Wenn du das Fahrrad eine Treppe hinauftragen musst, solltest du das berücksichtigen. Ab etwa 25 Kilo kann das bereits sehr schwierig sein, schreibt der ADAC. Ein schweres fatbike ist laut DTV außerdem schwieriger zu handhaben, besonders für junge und leichte Fahrer.

Achte auch auf das zulässige Gesamtgewicht: Wie viel du plus Gepäck wiegen darfst. Beim S20 Pro, beim V20 Comfort Pro und beim OUXI GT-20 sind es laut Hersteller 150 Kilo, beim JOBOBIKE Robin Pro und Robin ST 120 Kilo.

Welche Bremsen sind verbaut?

Die Bremsen müssen dieses Gewicht plus dich zum Stillstand bringen. Der ANWB erklärt, dass Bremsen für das vom Hersteller angegebene Höchstgewicht ausgelegt sind. Liegt das Gewicht darüber, bremst das Fahrrad weniger gut und der Bremsweg wird länger. Bremsbeläge verschleißen bei einem E-Bike ebenfalls schneller als bei einem gewöhnlichen Fahrrad. Kontrolliere sie daher ein paar Mal im Jahr.

Sieh in den technischen Daten nach, welche Art von Scheibenbremsen verbaut ist: hydraulisch oder mechanisch. Das ENGWE E26 hat laut ENGWE hydraulische Scheibenbremsen mit 180 mm, das OUXI GT-20 laut OUXI hydraulische Tektro-Bremsen mit 4 Kolben.

Welche Reifen passen zu deinen Fahrten?

Ein typisches fatbike hat laut DTV etwa 4 Zoll breite Reifen, also ungefähr 10 Zentimeter. Breitere Reifen sorgen laut den von DTV befragten Parteien für eine stabilere Straßenlage, mehr Komfort und weniger Probleme mit schlechtem Straßenbelag; wissenschaftliche Untersuchungen dazu sind laut DTV nicht bekannt. Der ANWB formuliert es so: Je breiter der Reifen, desto stärker die Dämpfung auf Unebenheiten.

Das S20 Pro, das V20 Comfort Pro, das OUXI GT-20 und das GT-20 Pro haben Reifen der Größe 20 x 4,0 Zoll, das JOBOBIKE Robin Pro, Robin ST und ENGWE E26 Reifen der Größe 26 x 4,0 Zoll. Wenn du hauptsächlich auf Asphalt fährst und ein wendigeres Fahrrad möchtest, sieh dir die Skinny-Bikes an. Laut dem Reifenhersteller Schwalbe beschleunigt ein Fahrrad mit schmalen Reifen besser und ist wendiger, weil sich in den Rädern weniger Masse dreht.

Welches fatbike solltest du besser stehen lassen?

Ein fatbike, das die Regeln für ein Elektrofahrrad nicht erfüllt. Laut der niederländischen Regierung gelten diese Regeln, wenn die Tretunterstützung bis maximal 25 km/h reicht und der Motor höchstens 250 Watt hat. Nach den europäischen Regeln geht es dabei um die Nennleistung. Hat das fatbike einen Gashebel, mit dem du ohne zu treten schneller als 6 km/h fährst, oder unterstützt der Motor das Mittreten über 25 km/h hinaus, muss es beispielsweise als Mofa, Moped oder S-Pedelec zugelassen werden. Andernfalls darfst du damit nicht auf öffentlichen Straßen fahren und bist nicht versichert.

Entscheidend ist, was das Fahrrad technisch kann, nicht wie du damit fährst. Auch eine höhere Geschwindigkeit, die du in einem Menü einstellen kannst, zählt mit (Staatscourant 2025, 14637). Wenn du Zweifel hast, lass dich vom Verkäufer gründlich informieren, wie es die niederländische Regierung empfiehlt.

Welches Fatbike passt zu dir?

Vergleiche die Modelle unten. Aktuelle Infos findest du auf der jeweiligen Produktseite.

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