Welches E-Fatbike ist das beste?

Einen Testsieger, der für alle gilt, gibt es bei E-Fatbikes nicht. Jede Bestenliste vergleicht ihre eigene Auswahl mit eigenen Kriterien. Welches Fatbike für dich das beste ist, hängt vom Akku in Wattstunden, vom Gewicht, von den Bremsen, deiner Körpergröße und davon ab, ob das Rad rechtlich ein Pedelec ist. Einen eigenen Test haben wir nicht gemacht.

Wir verkaufen selbst Fatbikes und küren deshalb keinen Sieger. Hier steht stattdessen, worauf Tests achten und wie du die Angaben der Hersteller selbst nebeneinanderlegst. Unter dem Artikel findest du Modelle zum Vergleichen.

Warum jede Bestenliste einen anderen Testsieger hat

Such nach „Fatbike Testsieger“, und du bekommst Listen mit drei, acht oder zehn Modellen. Keine davon hat alle Räder auf dem Markt gefahren. Wer nicht in der Auswahl steht, kann auch nicht gewinnen.

Ein Teil der Bestenlisten stammt von Shops und Marken, die die Räder selbst verkaufen. Das ist nicht verboten, wir verkaufen ja auch Fatbikes. Frag beim Lesen trotzdem: Wer hat getestet, wie lange und mit welchen Messungen? Steht da nur „Testsieger“ ohne Messwerte, ist es eher eine Empfehlung als ein Test.

Reichweite: Wattstunden vergleichen, nicht Kilometer

Der ADAC nennt Reichweite, Gewicht und Ladezeit als die zentralen Kriterien bei der Wahl eines E-Bikes. Die Kilometer, die ein Hersteller verspricht, kannst du aber schlecht vergleichen. Besser sind die Wattstunden (Wh): Volt mal Amperestunden. 48 Volt und 15 Amperestunden ergeben 720 Wh.

Das OUXI V8 Ultra hat laut OUXI einen Akku mit genau diesen Werten, also 720 Wh. Das OUXI V8 Ultra Max hat zwei solcher Akkus mit zusammen 1440 Wh. Was davon auf der Straße ankommt, hängt von Fahrweise, Gewicht und Temperatur ab. Der ADAC rechnet bei gemischter Fahrweise mit 50 bis 100 Kilometern pro Akkuladung, je nach Kapazität.

Gewicht und Ladezeit: was im Alltag zählt

Musst du dein Rad über Treppen tragen, rät der ADAC, das Heben vor dem Kauf auszuprobieren. Schon ab etwa 25 Kilo könne das sehr umständlich werden. Vergleiche deshalb das Gewicht, das der Hersteller angibt, und frag nach, wenn es fehlt.

Auch die Ladezeit gehört auf deine Liste. Praktisch ist ein herausnehmbarer Akku: Dann lädst du in der Wohnung auf, und das Rad bleibt im Keller oder im Hof. Ob sich der Akku herausnehmen lässt, klärst du vor dem Kauf.

Bremsen, Federung und Sensor

Jedes Fahrrad braucht in Deutschland zwei voneinander unabhängige Bremsen (StVZO § 65). Hydraulische Bremsen hält der ADAC vor allem bei hohem Körpergewicht oder häufigem Gepäcktransport für empfehlenswert. Das OUXI V8 Ultra, das OUXI GT-20 Pro und das V20 Cross haben laut Hersteller hydraulische Scheibenbremsen.

Bei der Federung lohnt der genaue Blick: Eine Federgabel federt nur vorn, ein vollgefedertes Rad auch hinten. Das OUXI V8 Ultra und das OUXI GT-24 sind laut OUXI vorn und hinten gefedert. Und dann der Sensor: Ein Trittfrequenzsensor erkennt nur, dass du trittst, ein Drehmomentsensor misst auch, wie kräftig.

Ist der Testsieger überhaupt ein Pedelec?

Ein Pedelec hat höchstens 250 Watt Nenndauerleistung, hilft nur beim Treten und hört spätestens bei 25 km/h auf. Eine Anfahr- oder Schiebehilfe bis 6 km/h ist erlaubt. Dann gilt es rechtlich als Fahrrad (StVG § 1 Abs. 3).

Achte auf das Wort Nenndauerleistung. Manche Datenblätter nennen nur die Spitzenleistung, und die liegt höher. Für die Einordnung zählt die Nenndauerleistung, nicht die Spitze. Lies in der Produktbeschreibung also nach, welche Nenndauerleistung angegeben ist und ob ein Gasgriff verbaut ist.

20 Zoll, 24 Zoll oder Klapprad?

Viele suchen gezielt nach Tests für 20-Zoll-Fatbikes, für 24 Zoll oder für ein Fatbike zum Zusammenklappen. Das OUXI V8 Ultra und das OUXI GT-20 Pro rollen laut OUXI auf Reifen in 20 x 4,0 Zoll, das OUXI GT-24 auf 24 x 4,0 Zoll. Die Radgröße allein sagt aber wenig darüber, ob ein Rad zu dir passt. Frag vor dem Kauf nach, für welche Körpergröße das Rad gedacht ist.

Soll das Rad in den Kofferraum oder mit in die Bahn, such gezielt nach einem Klapprad. Die findest du bei den E-Klapprädern.

Wann du einer Bestenliste misstrauen solltest

Wenn weder Wattstunden noch Gewicht noch Nenndauerleistung dastehen. Wenn ein Rad mit Gasgriff ganz oben steht und kein Wort dazu fällt, was das rechtlich bedeutet: Ein E-Bike, das per Gasgriff ohne Treten bis 25 km/h fährt, gilt laut ADAC meist als Mofa. Helm, Prüfbescheinigung und Versicherungskennzeichen sind dann Pflicht.

Und wenn alle Räder „sehr gut“ bekommen. Dann wurde wohl eher gesammelt als gemessen.

Welke fatbike past bij jou?

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V20 Cross: Crossreifen statt Fatbike-Reifen

Kein Fatbike im engeren Sinn: Das V20 Cross rollt laut Hersteller auf Reifen im Format 70/100-17. Dazu kommen hydraulische Scheibenbremsen und eine Zuladung bis 150 Kilo. Die Maße gibt der Hersteller mit 173 x 68 x 113 cm an.

OUXI V8 Ultra Max: zwei Akkus mit zusammen 1440 Wh

Laut OUXI hat das V8 Ultra Max zwei Akkus mit je 48 Volt und 15 Ah, zusammen 1440 Wh. Dazu kommen Reifen in 20 x 4,0 Zoll, Federung vorn und hinten, hydraulische Scheibenbremsen und eine Zuladung bis 150 Kilo.

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