Fatbike oder Mountainbike: was passt zu dir?

Fährst du vor allem Trails, Wurzeln und steile Waldwege, nimm ein Mountainbike. Fährst du zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen und willst bequem sitzen, passt ein E-Fatbike besser. Wir verkaufen E-Fatbikes für Wege in der Stadt, keine Sportgeräte fürs Gelände. Mountainbikes verkaufen wir nicht.

Unten liest du, worin sich die beiden unterscheiden, was Federung, Gewicht und Motor ausmachen und was rechtlich für beide gilt. Die Beispiele kommen aus unseren Fatbikes.

Wofür ist welches Rad gebaut?

Ein Mountainbike ist fürs Gelände gemacht: Anstiege, Abfahrten, Wurzeln, Steine. Ein E-Fatbike, wie wir es verkaufen, ist für die Stadt gedacht: Radwege, Ampeln, der Weg zur Schule, mal ein Feldweg.

Verwirrend ist, dass es den Begriff Fatbike auch in der Mountainbike-Welt gibt. In Berichten über Touren im Tiefschnee geht es um Gelände-Fatbikes. Das sind andere Räder als die E-Fatbikes, um die es hier geht.

Hardtail, Fully oder Fatbike?

Hardtail heißt: nur vorn gefedert. Fully heißt: vorn und hinten gefedert. Die Begriffe kennst du vom Mountainbike, sie passen aber auch auf E-Fatbikes. Das OUXI V8 Ultra und das OUXI GT-24 sind laut OUXI vorn und hinten gefedert.

Beim Mountainbike geht es bei der Federung um Kontrolle im Gelände. Beim E-Fatbike in der Stadt geht es um Komfort an Bordsteinkanten und auf schlechtem Asphalt. Schau vor dem Kauf nach, ob ein Rad nur vorn oder vorn und hinten gefedert ist.

Gewicht und Reifen: der Unterschied im Alltag

E-Fatbikes sind schwer. Das JOBOBIKE Robin Pro aus unseren E-Bikes, ein E-Fatbike auf Reifen in 26 x 4,0 Zoll, wiegt laut JOBOBIKE rund 35 Kilo. Auf einem Trail, wo du das Rad über Hindernisse hebst oder bergauf schiebst, ist das viel. In der Stadt fährst und parkst du vor allem; da zählt das Gewicht erst, wenn Treppen dazukommen.

Das OUXI V8 Ultra rollt laut OUXI auf Reifen in 20 x 4,0 Zoll, das OUXI GT-24 auf 24 x 4,0 Zoll. Das gibt viel Luftvolumen, kostet beim Treten aber Kraft. Bei einem E-Fatbike gleicht der Motor das aus.

Motor: wo er sitzt, ändert das Fahrgefühl

Ein Mittelmotor fährt sich laut ADAC ähnlich wie ein herkömmliches Fahrrad. Ein Nabenmotor im Hinterrad bringt gute Traktion, erschwert aber das Heben über Treppen. Sitzt der Motor im Vorderrad, kann das Rad auf rutschigem Untergrund, an Steigungen oder in Kurven durchdrehen oder wegrutschen.

Für steile Trails ist das ein wichtiger Punkt, für den Weg zur Arbeit ein kleinerer. Schau in beiden Fällen nach, wo der Motor sitzt, bevor du dich entscheidest.

Kann ich mit einem E-Fatbike ins Gelände?

Ein Stück weit. Ein Feldweg oder ein Schotterweg durch den Park ist etwas anderes als ein Trail mit Wurzeln und Stufen.

Für Trails mit Sprüngen und steilen Abfahrten verkaufen wir unsere Räder nicht. Willst du regelmäßig ins Gelände, ist ein Mountainbike die ehrlichere Wahl.

Was gilt rechtlich für beide?

Für das Recht zählt nicht, ob ein Rad Fatbike oder Mountainbike heißt, sondern der Motor. Ein Pedelec mit höchstens 250 Watt Nenndauerleistung, das nur beim Treten und nur bis 25 km/h unterstützt, gilt als Fahrrad (StVG § 1 Abs. 3). Unterstützt der Motor bis 45 km/h, ist es ein S-Pedelec und damit ein Kraftfahrzeug: Du brauchst mindestens die Fahrerlaubnis Klasse AM, ein Versicherungskennzeichen und einen Helm, und Radwege sind grundsätzlich tabu (ADAC).

Eine Helmpflicht gibt es für Pedelecs nicht. Wer sportlich Mountainbike fährt, den kann bei einem Unfall ohne Helm aber eine Mitschuld treffen, schreibt der ADAC.

Welches Rad für welchen Weg?

  • Täglich durch die Stadt, mit Einkauf: E-Fatbike.
  • Am Wochenende auf Trails und in den Bergen: Mountainbike.
  • Lange Strecken zügig auf Asphalt: ein Rad mit schmaleren Reifen, zum Beispiel ein Skinny Bike oder ein E-Bike mit schmalen Reifen.

Willst du beides mit einem Rad, entscheide nach dem Weg, den du am häufigsten fährst.

Welke fatbike past bij jou?

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V20 Cross: Crossreifen statt Fatbike-Reifen

Das V20 Cross rollt laut Hersteller auf Reifen im Format 70/100-17, nicht auf dicken Fatbike-Reifen. Dazu kommen hydraulische Scheibenbremsen und bis zu 150 Kilo Zuladung. Die Maße gibt der Hersteller mit 173 x 68 x 113 cm an.

OUXI V8 Ultra Max: vorn und hinten gefedert

Vorn und hinten gefedert wie ein Fully, mit Reifen in 20 x 4,0 Zoll und hydraulischen Scheibenbremsen. Laut OUXI hat es zwei Akkus mit zusammen 1440 Wh, und die Zuladung liegt bei bis zu 150 Kilo.

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