Kann man mit dem Fatbike im Winter und Schnee fahren?
Mit einem E-Fatbike kannst du auch im Winter fahren, nur sind dicke Reifen noch keine Winterreifen. Für Eis und Schnee gibt es eigene Pedelec-Reifen, und selbst mit denen fährst du vorsichtig. Kälte kostet Reichweite, und bei Frost gehört der Akku nach drinnen. Für Touren im Tiefschnee verkaufen wir unsere E-Fatbikes nicht.
Unten liest du, was die breiten Reifen im Schnee können und was nicht, wie du den Akku durch den Winter bringst und worauf du in der dunklen Jahreszeit achtest. Die Beispiele kommen aus unseren Fatbikes.
Was können dicke Reifen im Schnee?
Wer nach „Fatbike im Winter“ sucht, findet vor allem Touren: am Polarkreis, in den Alpen, im verschneiten Wald. Mit dem Weg zur Arbeit im Januar hat das wenig zu tun. Dort geht es um Matsch, Splitt, festgefahrenen Schnee und Stellen, an denen es glatt ist.
Breite Reifen allein machen ein Rad nicht wintertauglich, und auf die Reifenbreite allein würden wir uns bei Glätte nicht verlassen. Laut ADFC gibt es für Eis und Schnee eigene Reifen, die für Pedelecs taugen. Und auch mit denen musst du weiter vorsichtig fahren.
Darfst du einfach Spikereifen aufziehen?
Nicht ohne Weiteres. Pedelecs fallen laut ADFC unter die Maschinenrichtlinie, und die lässt den Tausch von Teilen nicht einfach zu: Ein Ersatzteil muss baugleich oder vom Hersteller freigegeben sein. Das gilt auch für Reifen. Frag also vorher, ob ein Winterreifen in deiner Größe für dein Modell freigegeben ist.
Was in jedem Fall gilt: Der Luftdruck gehört in den Bereich, der auf der Reifenflanke steht. Zu wenig Druck kostet laut ADFC Akku, erhöht den Verschleiß und macht Pannen wahrscheinlicher. Prüf ihn im Winter also genauso regelmäßig.
Was macht die Kälte mit dem Akku?
Gängige Akkus liefern laut ADAC schon ab etwa 5 Grad weniger als im Warmen, und das schmälert die Reichweite. Rechne im Winter also mit kürzeren Strecken pro Ladung. Das gilt für das OUXI V8 Ultra mit 720 Wh genauso wie für das OUXI V8 Ultra Max mit zwei Akkus und zusammen 1440 Wh.
Schnee und Regen selbst schaden dem Akku nicht: Eine Fahrt in Regen oder Schnee beeinträchtigt ihn laut ADAC nicht. Für Fahrten in kalter Luft empfiehlt der ADAC eine Hülle aus Neopren gegen Kälte und Nässe.
Kann das E-Fatbike im Winter draußen stehen?
Das Rad schon, den Akku nimmst du besser mit. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt rät der ADAC, den Akku beim Parken abzunehmen und bei Zimmertemperatur zu lagern. Ob sich der Akku bei deinem Modell herausnehmen lässt, klärst du am besten vor dem Kauf, vor allem wenn du keinen frostfreien Abstellplatz hast.
Aufladen solltest du ihn bei Kälte nicht draußen am Rad. Kommt er aus der Kälte, warte mit dem Aufladen, bis er sich an die Raumtemperatur angepasst hat. Stellst du das Rad für Wochen weg, lagere den Akku getrennt vom Ladegerät bei 5 bis 20 Grad. Manche Hersteller wie Bosch empfehlen dafür 30 bis 60 Prozent Ladung; halte dich an die Anleitung deines Rads.
Bremsen, Licht und Glätte in der Stadt
Scheibenbremsen sind laut ADAC nicht sehr anfällig für Kälte und Nässe. Das OUXI V8 Ultra, das OUXI GT-20 Pro und das V20 Cross haben laut Hersteller hydraulische Scheibenbremsen.
Im Winter wird es früh dunkel, und spätestens in der Dämmerung fährst du mit Licht. Scheinwerfer, Schlussleuchte und Rückstrahler müssen funktionieren und richtig angebracht sein (StVZO § 67). Abnehmbare Leuchten sind erlaubt, müssen bei Dämmerung und Dunkelheit aber dran sein.
Glatt wird es nicht nur bei Eis. Der ADAC warnt vor Laub, Gullydeckeln und frischen Fahrbahnmarkierungen. Straßenbahnschienen überquerst du möglichst im rechten Winkel.
Wann ist ein E-Fatbike im Winter die falsche Wahl?
Wenn du Touren im Tiefschnee fahren willst: Dafür verkaufen wir unsere Räder nicht. Wenn du keinen Platz drinnen für den Akku hast, kostet dich jeder Frosttag Reichweite. Und bei Glatteis lass das Rad im Zweifel stehen.
Welke fatbike past bij jou?
Vergelijk de modellen hieronder. Bekijk per fiets de actuele informatie op de productpagina.
V20 Cross: Crossreifen und hydraulische Bremsen
Statt dicker Fatbike-Reifen hat das V20 Cross laut Hersteller Reifen im Format 70/100-17. Gebremst wird hydraulisch mit Scheibenbremsen, und die sind laut ADAC nicht sehr anfällig für Kälte und Nässe. Die Zuladung gibt der Hersteller mit bis zu 150 Kilo an.
V20 Cross, Zwart
Hydraulische Scheibenbremsen, bis 150 Kilo.
1.149 €1.199 €
OUXI V8 Ultra Max: zwei Akkus mit zusammen 1440 Wh
Laut OUXI zwei Akkus mit je 48 Volt und 15 Ah, zusammen 1440 Wh. Kälte kostet Reichweite, da ist ein Polster an Kapazität praktisch. Dazu hydraulische Scheibenbremsen, Federung vorn und hinten und Reifen in 20 x 4,0 Zoll. Auf Glätte fährst du trotzdem so vorsichtig wie mit jedem anderen Rad.
Ouxi V8 Ultra Max, Zwart
1440 Wh mit zwei Akkus, hydraulisch gebremst.
1.299 €1.399 €