Ab wann darf man E-Bike fahren?
Das hängt davon ab, welche Art von E-Bike es ist. Für ein Pedelec bis 25 km/h und 250 Watt gibt es kein gesetzliches Mindestalter; der ADAC rät aber, Kinder bis 14 nicht damit fahren zu lassen. Ein S-Pedelec bis 45 km/h verlangt einen Führerschein der Klasse AM, und den bekommst du ab 15 Jahren.
Wir gehen unten die vier Arten durch, die das Recht unterscheidet, und was für jede gilt. Die Räder unter dem Text stammen aus unseren E-Bikes. Bei jedem steht, was der Hersteller selbst dazu angibt.
Vier Arten von E-Bikes, vier Regeln
Im Gesetz ist der Begriff E-Bike nicht eindeutig definiert, schreibt der ADAC. Wie ein Rad eingestuft wird, hängt vom Motor ab und davon, wie schnell er dich bringt. Praktisch gibt es vier Fälle:
- Pedelec: Motor hilft nur beim Treten, bis 25 km/h, höchstens 250 Watt Nenndauerleistung. Kein Mindestalter.
- S-Pedelec: Motor hilft beim Treten bis 45 km/h. Klasse AM, ab 15 Jahren.
- E-Bike mit Gasgriff bis 25 km/h: fährt ohne Treten und gilt in der Regel als Mofa. Mofa-Prüfbescheinigung nötig.
- E-Bike mit Gasgriff bis 45 km/h: gilt als Kleinkraftrad. Klasse AM, ab 15 Jahren.
Wer ein E-Bike kauft, bekommt laut ADAC in den meisten Fällen ein Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h.
Pedelec: kein Mindestalter, aber ein klarer Rat
Ein Pedelec behandelt das Recht wie ein Fahrrad (§ 1 Abs. 3 StVG). Eine Anfahr- oder Schiebehilfe bis 6 km/h darf dabei auch ohne Treten arbeiten. Du brauchst weder Führerschein noch Prüfbescheinigung, und ein Mindestalter steht nirgends.
Der ADAC empfiehlt trotzdem, dass Kinder bis 14 Jahre wegen der Eigenarten beim Beschleunigen kein Pedelec fahren. Rechtlich bindend ist das nicht, eine Altersgrenze im Gesetz gibt es nicht.
E-Bike ab 12 oder ab 14?
Die Zahl 14 taucht oft auf, steht aber in keinem Gesetz für Pedelecs. Sie kommt aus der Empfehlung des ADAC. Ein Zwölfjähriger darf ein Pedelec also fahren, und niemand verlangt dafür einen Nachweis.
Anders sieht es aus, sobald es um mehr als ein Pedelec geht. Ein S-Pedelec oder ein E-Bike mit Gasgriff bis 45 km/h darf er erst mit Klasse AM fahren, also frühestens mit 15. Und wer jemanden auf dem Rad mitnehmen will, muss mindestens 16 sein (§ 21 Abs. 3 StVO).
S-Pedelec: Klasse AM ab 15
S-Pedelecs unterstützen beim Treten bis 45 km/h und sind Kraftfahrzeuge. Fahren darf sie nur, wer mindestens eine Fahrerlaubnis der Klasse AM hat. Laut Fahrerlaubnis-Verordnung gibt es AM ab 15 Jahren; bis zum 16. Geburtstag gilt sie nur für Fahrten im Inland (§ 10 FeV).
Mit dem Alter allein ist es nicht getan. Ein S-Pedelec braucht ein Versicherungskennzeichen, es gilt Helmpflicht, und auf dem Radweg hat es grundsätzlich nichts zu suchen. Ausnahmen sind bisher in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
E-Bike mit Gasgriff: Mofa oder Kleinkraftrad
Fährt ein E-Bike per Gasgriff ohne Treten bis 25 km/h, ist es laut ADAC in der Regel ein Mofa. Einen Führerschein brauchst du dafür nicht, aber mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung. Die bekommt nur, wer in einer Prüfung nachweist, dass er die Verkehrsvorschriften und die Gefahren im Straßenverkehr kennt (§ 5 FeV).
Schafft das Rad ohne Treten bis 45 km/h, gilt es als Kleinkraftrad. Dann ist es altersmäßig dasselbe wie beim S-Pedelec: Klasse AM, also ab 15.
Wie findest du heraus, welches E-Bike du hast?
Drei Angaben in der Produktbeschreibung reichen: die Nenndauerleistung in Watt, die Geschwindigkeit, bei der die Unterstützung endet, und ob es einen Gasgriff gibt. Achte auf das Wort Nenndauerleistung: Auf sie stellt das Gesetz ab, nicht auf eine Spitzenleistung.
Achte in der Produktbeschreibung auf Nenndauerleistung, Abschaltgeschwindigkeit und Gasgriff. Fehlt eine dieser Angaben, frag nach, bevor du kaufst.
Welke fatbike past bij jou?
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JOBOBIKE Ace Pro, Zwart
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